Die dänische Logistikfirma Maersk hat erfolgreich die erste Testlieferung von Japan nach Europa über den Mittleren Korridor abgeschlossen. Diese Route, die durch den Hafen von Poti in Georgien verläuft, gewinnt zunehmend an Bedeutung als Alternative für globale Lieferketten.
Laut Irakli Danelia, Leiter der Geschäftsentwicklung für Zentralasien und den Kaukasus bei Maersk, entwickelt sich der Mittlere Korridor zu einer strategischen Verbindung für den Warentransport aus China, Japan und Korea über Georgien, Aserbaidschan und Zentralasien bis nach Europa. Dies könnte langfristig zur Diversifizierung und Stabilisierung globaler Handelswege beitragen.

Bereits 2012 erkannte Gebrüder Weiss das wirtschaftliche Potenzial Georgiens und die geostrategische Bedeutung der zentralasiatischen Länder. Daher gründete das Unternehmen eine eigene Landesgesellschaft in Georgien. Das Logistikzentrum am Tiflis International Airport hat sich seitdem zu einem zentralen Knotenpunkt für den wachsenden Warenaustausch zwischen Europa und Zentralasien sowie innerhalb der Kaukasusregion entwickelt. Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union und der Eurasischen Wirtschaftsunion haben den Handel weiter gefördert und Georgien zu einem wichtigen Transitland gemacht.